Angela Gabriel hat für ihre Produktion
Simply This. (Nabel) eine Textsammlung in englischer und deutscher
Sprache geschrieben, die Musik dazu komponiert und ebenfalls
als Produzentin die Verantwortung für ihr 10 Songs umfassendes
Album übernommen.
"Meine Texte entstehen aus Tagebuchaufzeichnungen, sind wie nie
abgeschickte Briefe oder fangen die Poesie und den
Surrealismus von Träumen ein. Die Musik zu Simply This. erschloss sich mir
sehr unmittelbar. Es ist, als ob meine Songs ihre eigene
Melodie und Harmoniestruktur bereits in sich tragen.
Ich höre einfach zu."
Der Song "Inbetween" entstand auf einer S-Bahnfahrt
durch die City Berlins. Inbetween, dazwischen,
zwischen Abfahren und Ankommen, zwischen zwei Sprachen,
Englisch und Deutsch, zwischen zwei Ausdrucksformen,
Sprache und Gesang.
"Dance" ist eine Geschichte, entstanden aus den
Szenen eines nächtlichen Traums.
"Peace" versucht die Essenz einer Erfahrung der absoluten
Stille einzufangen.
"Night Falls", eine Love-Story in einer sternenklaren,
lauen Sommernacht, in der die Planeten Venus und
Mars hoch am Himmel stehen.
"That which I thought I am dispersed on the wind…"
Der Song "Simply This", Titelgeber des Albums,
beschreibt den bewussten Moment, in dem die Dinge
in ihrer Dualität o.k. sind, ohne wenn
und aber.
Einfach so, simply this.
Angela Gabriel umgibt sich mit exzellenten Musikern.
Sie trifft auf den Pianisten und Komponisten Tim Sund, der in New York bei
Richie Beirach studierte und auf zahlreiche eigene CD- Produktionen verweisen kann.
Ihm gefallen ihre Komposotionen, und er lädt sich selbst spontan in ihre Band ein.
Mit ihrem Schlagzeuger Kai Schönburg, auf dessen
einfühlsames, groove-orientiertes Spiel ebenfalls die
Saxophonistin Candy Dulfer vertraut, verbindet sie eine
längere intensive Zusammenarbeit.
Ingo Trinh (Guitars, Steel Pedal Guitar) und Boris Löbsack
(Bass) komplettieren die aktuelle Formation um Angela Gabriel.
Simply This. Simply me, natürlich, sinnlich, groovy.
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Perfect View
"Diese Stimme beschreibt Bahnen, die vorerst ohne Vergleich auskommen müssen.
Welche Pracht, welche Buntheit in ihr reflektiert werden."
So der Jazz-Journalist Wolf Kampmann über die Sängerin Angela Gabriel,
und derern Debut-CD PERFECT VIEW.
Um ihre vokale Poesie in den richtigen Kontext zu setzen, arbeitete
Angela Gabriel mit dem New Yorker Gitarristen und Produzenten Jean-Paul Bourelly,
dessen instrumentale Stilistik sich selbst wie eine menschliche Stimme gibt, und
der bereits zwei erfolgreiche Alben von Cassandra Wilson produzierte.
In einer Studiosession mit namhaften Gästen aus New York (Reggie Washington,b;
Kevin Johnson,dr) und Berlin (Kai Brückner,g; Ernst-Ludwig Petrowsky, sax, fl)
entstand der Sound von PERFECT VIEW, den Wolf Kampmann so beschreibt:
"Ein Dschungel, dicht, prall, wuchernd, tausendfaltig,
auf den ersten Blick undurchdringlich. Wir müssen ihn nicht
betreten, er wächst uns entgegen, greift mit Millionen Tentakeln
nach unserem Innersten".
PERFECT VIEW ist eine Legende der Leidenschaft, ein Trip in ein musikalisches Biotop,
das noch völlig unberührt erscheint und in seiner Balance von Archaik und Futurismus ungemein fasziniert".
Es ist die Reise in einen Mikrokosmos auf einem Gleis, das von einer markanten Stimme vorgegeben wird.
In ihrer Gesamtheit ergeben die Songs des Albums einen Kreislauf,
der für das Leben der modernen Welt in all ihren Bewegungsabläufen steht".
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